Ein Abend voller Wahnwitz und Genuss: JETZABA im Stalburg Theater

JETZABA raus auf die Bühne!

Am 30. Mai 2024 brachte das Künstlerduo JETZABA das Stalburg Theater zum Beben. Marianne Blum und Anna Maria Haas präsentierten ihr Programm „Die Waffeln der Frau“ und boten eine Show, die das Publikum zum Lachen, Staunen und Genießen brachte.

JETZABA, bestehend aus der Berliner Sängerin und Kabarettistin Marianne Blum und der Pfälzer Konzertpianistin, Geigerin und Bodypercussionistin Anna Maria Haas, beeindruckte mit einer Mischung aus wahnwitzigen Szenen, urkomischen Dialogen und tiefgehenden Emotionen. Besonders die live gebackenen Waffeln sorgten für ein kulinarisches Highlight.

Die musikalische Vielfalt des Abends reichte von Arien bis hin zu Chansons. Anna Maria Haas zeigte ihr Können am Flügel, während Marianne Blum mit ihrer beeindruckenden Stimme glänzte. Humorvolle Dialoge und gesellschaftskritische Fragen, insbesondere zur Gleichstellung der Geschlechter, wurden mit scharfsinnigem Humor behandelt.

Der Auftritt von JETZABA bewies einmal mehr, dass Marianne Blum und Anna Maria Haas ein unschlagbares Duo sind. Ihre Fähigkeit, mit dem Publikum zu interagieren und zu unterhalten, machte den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer die Gelegenheit hat, JETZABA live zu erleben, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen.

Auf Tour durch die Republik

Marianne Blum, Anna Maria Haas und Carlos Corona

Nach unserer Tour, die uns quer durch die Republik geführt hat, sind wir wieder in Berlin angekommen. Insgesamt hatten wir sechs Vorstellungen, wir haben viermal JETZABA! – Die Waffeln der Frau gespielt. Hin und Weg sowie 88 Tasten und ich haben wir je einmal aufgeführt. Die Aufführungsorte: Frankfurt am Main, Großenlüder, Arnstein, sowie Putbus. Die Höhepunkte dieser Tor waren Großenlüder (bei Fulda) sowie Putbus (auf Rügen). In Großenlüder kamen über 300 Zuschauer*innen zu „Die Waffeln der Frau“ am Ende gab es Standing Ovation. Hier ein Bericht von Osthessen-News.

Marianne Blum und Anna Maria Haas – SAM Entertainment

Marianne Blum und Anna Maria Haas zeigten ihr Können auch im Theater Putbus. Über 200 Zuschauer waren begeistert von der Aufführung „Die Waffen der Frau“.

Das volle Theater Putbus, Die Waffeln der Frau -SAM Entertainment

Am 16. März hat Anna ihren Klavierabend präsentiert. Die Zuschauer waren begeistert und haben das ungewöhnliche Konzept angenommen. Marianne Blum hat mit der Kamera das Geschehen auf der Bühne und im Flügel auf eine Leinwand projiziert, sodass sich die Zuschauer im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild davon machen konnten, wie die Mechanik in diesem Instrument arbeitet. Und überhaupt muss hier mal die Investition des Theater Putbus in diesen wunderbaren Steinway Flügel gewürdigt werden. Ein wunderbares Instrument in einem großartigen Ambiente. Gespielt von Anna Maria Haas. – Es war ein toller Abend!

88 Tasten und ich – SAM Entertainment

Der Abend des 17. März war auch etwas Besonderes, Marianne Blum und Carlos Corona haben ihr neues Programm „Hin und Weg“ im Theater Putbus vorgestellt, die Resonanz des anwesenden Publikums hat den beiden Künstlern sichtlich gutgetan. Wenn Carlos Coronas begnadetes Spiel auf der siebensaitigen Gitarre mit der Stimme von Marianne Blum zusammenkommt, sind Gänsehautmomente vorprogrammiert.

Marianne Blum und Carlos Corona – SAM Entertainment

Insgesamt hat diese Tour die hohe Professionalität der beteiligten Künstler unterstrichen, so wurde eine dreitägige Lücke zwischen zwei Auftritten von Marianne Blum und Anna Maria Haas für intensive Proben genutzt. Der Aufenthalt in Putbus war durch die Unterbringung in einem abgelegenen Landsitz geprägt.

Arbeitsaufenthalt – SAM Entertainment

Wir haben dieses Anwesen gemietet, da uns dieser traumhafte Ort inmitten der Natur als Inspirationsquelle diente. Hier kamen wir auf neue Gedanken. Unser Publikum darf gespannt sein.

Streitaxt und Weihnachten – ein Liebespaar?

Ein gelungener Abend im Stalburg Theater in Frankfurt am Main.

Marianne Blum und Kollegin Anna Maria Haas des Duos „Jetzaba“ rücken den Themen hinter den vorweihnachtlichen Genüssen und Motiven mächtig auf die Pelle. Mit humorvollen Szenen aus einer Wirklichkeit, die wir alle kennen, werden wir Zuschauer an die Frage herangeführt: Was ist eigentlich Weihnachten für mich?

Ich wünsch mir eine Streitaxt – JETZABA

In scheinbar friedfertiger traditionsbewusster Motivation gibt es in jeder Familie jemanden, der die „Care-Aufgaben“, wie putzen, schmücken, kochen, backen zum Feste hin organisiert und lebendig werden lässt. Aber wozu eigentlich und was machen die anderen währenddessen?

JETZABA! Marianne und Anna haben Plätzchen für das Publikum gebacken.
SAM Entertainment

Im Stück können wir erleben, wie eine leidenschaftlich „Weihnachtsvorfreude“ praktizierende Frau zu einer wütend sich befreienden Streitaxt-Amazone wird. Das Stück zeigt auf fantastisch feinfühlige und humorvolle Art und Weise unterschiedlichen Rollen im Weihnachtsverlauf. Begleitet wird die Verwandlung mit kreativen Ideen. So laden live gebackene Plätzchen im Oktopus- und Spinnen-Design zur „psychologischen Kriegsführung“ und musikalische Weihnachtsklassiker in Neu-Auflage urkomisch performt, unseren geistigen Vorstellungsrahmen zu neuen Sichtweisen ein.

JETZABA! Partystimmung im Stalburgtheater in Frankfurt a.M.
SAM Entertainment

Das Beste on Top: Die beiden Kabarettistinnen nehmen uns dabei mit von lokaler auf globale Ebene, von dem eigenen kleinen Familienkreis zur großen Politik. Was uns trotzdem oder gerade deswegen dazu bringt, nicht nur über „die da oben“, sondern gerade auch über uns selbst lachen zu können. Etwa wenn die Assoziationskette von „Kubicki duscht auch so lange er will“, „Und der ist ein Leuchtturm in der stürmischen See unserer derzeitigen Katastrophen?“, „Mit dem roten Gesicht?!“, „Das ist Chardonnay und eine spätpubertäre Trotzphase“, „Ich seh mal nach, ob das Kind schläft“ bis „Bring mit auch ein Glas mit“ gesponnen wird oder Marianne bereits „am Unterton“ merkt, dass ihr phänomenaler selbstschneiender Weihnachtsbaum nicht gut bei Anna Maria ankommt, woraufhin die Damen sich gegenseitig zu einem zum Brüllen komisches Blöckflöten-Duell herausfordern. High Noon schlägt es auch, wenn die beiden darüber nachdenken, ob sie sich nicht lieber in „Amigas“ umbenennen und Schlager singen sollen, um ihre Konten aufzufüllen, was Marianne nicht nur trocken kommentiert mit „Du kannst gar nicht auf unsere Konten schauen, weil du die Online Daten zum Online Banking verlegt hast und analog keiner mehr was mit dem Kunden zu tun haben will“, sondern auch mit einer Bontempi-Version von „Last Christmas „zurückschießt“, die so unfassbar komisch ist, dass sie einen vor dem echten Weihnachts-Kitsch imprägniert. „Wenn Sie jetzt hier raus gehen und unfreiwillig mit Last Christmas beschallt werden, dann werden Sie an meine Version denken und leise grinsen“, behauptet Marianne und sie hat recht.

JETZABA! Mit dem häslichsten Weinachtsbaum der Welt.
SAM Entertainment

Das gutgelaunte instrumentale Multitalent Anna-Maria Haas und die von zart bis raumerfüllende kunstfertige Stimme von Marianne Blum überzeugen mit authentischen Geschichten, abgestimmten Liedern und einer zum Mitmachen einladenden Programmgestaltung aus dem vorweihnachtlichen Familienkreislauf wie z.B. dem „Schreckliche-Geschenke-Weitwerfen“. „Die Dinge müssen in Umlauf kommen“. Viele weitere kreative Ideen, wie man selbst das „Fest der Liebe“ überstehen kann ohne Schaden zu nehmen, gab es obendrein.


Endlich wieder – LIVE KABARETT
Beste Unterhaltung mit Charakter
Mit Dank und 100% er Weiterempfehlung
Anna Groß

Eingeschlagen!

„Ich wünsch mir eine Streitaxt“ feiert Vorpremiere im Theater Putbus auf Rügen

Es war ein Fest. Vorm Fest. Heiligabend liegt kurz vor dem ersten Advent praktisch in Sichtweite, da haben die Kabarett-Diven Marianne Blum und Anna Maria Haas des Damen-Duos JETZABA! es bereits feste krachen lassen.

JETZABE - Flötenduell
Das Duell
JETZABA Marianne Blum und Anna Haas in "Ich wünsch mir eine Streitaxt"
Pyjamaparty gegen „Romantik“ und Blockflöten-Duell der Gigantinnen

Eine Woche haben die Damen mit Peter Gestwa, dem Intendanten des Theater Putbus, die Neufassung ihres Weihnachtsstücks „Ich wünsch mir eine Streitaxt!“ in intensiver Probenarbeit auf die Bühne gestellt, um das Stück am Donnerstag 17.11.2022 an einem exklusiven Testpublikum auszuprobieren – im wahrsten Sinne des Wortes, denn Weihnachten ist schließlich ein Familienfest, an dem alle mithelfen sollen… theoretisch.

JETZABA Marianne Blum in ich wünsch mir eine Streitaxt
Marianne Blum haut auf den Putz

Von „Ich habe Bauchweh vor Lachen“ über „Wahnsinn, wie aktuell und gleichzeitig zeitlos das ist“ bis „Ich brauche das Rezept für den Plätzchenteig“ reichten die Reaktionen der Testzuschauer. Die glänzenden Augen, der langanhaltende Beifall und die Zugabe-Rufe sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache.

Apropos Sprache: Marianne Blum ist eine Meisterin im Schreiben von Dialogen. Ihr gelingt es auch bei diesem Stück wieder, sich nicht im Klein-Klein der üblichen Weihnachts-Klischees zu verlieren, sondern den Zusammenhang zwischen alltäglichen innerfamiliären Wahnsinn und einer größeren politischen Perspektive aufzuzeigen und das in urkomische Szenen zu fassen.

So lustig die Dialoge und Szenen sind, was man auf keinen Fall verschweigen darf: die Musik. Vom zarten „Winter Wonderland“ über schmissige Kurt Tucholsky-Couplets, Michael Jackson und George Michael Songs in unerhörten Versionen, einer italienischen Arie, ABBA und eigenen Songs zeigten die Vollblutmusikerinnen ihre Bandbreite und ihr Können. Alleine das ist schon ein Genuss, Abgesehen von den Plätzchen….

JETZABA - SAM Entertainment
„Winter Wonderland“ mit dem hässlichsten Weihnachtsbaum der Welt.

Ach, wenn Weihnachten doch immer so lustig wäre!

Nächste Gelegenheit, „Ich wünsch mir eine Streitaxt“ live zu erleben:

03.12.2022                          Premiere imKabarett-Theater Distel, Berlin

05. + 06. 12.2022              Stalburg Theater Frankfurt am Main

#Jetzaba #MarianneBlum #AnnaMariaHaas #Ichwuenschmireinestreitaxt #Weihnachten #Kabarett #Musikkabarett #Theaterkabarett

Der Gingganz feiert Premiere

Ein ausverkauftes Erzählkonzert

Gewagt und gewonnen. Das Publikum war begeistert, beseelt und beklatschte geradezu frenetisch die Musikerinnen, die mit der Premiere ihres Erzählkonzerts musikalisch erstklassige Arbeit abgeliefert und ihr Publikum blendend unterhalten hatten. Noch lange nachdem der letzte Ton verklungen war, waren die Zuschauer in angeregte Diskussionen vertieft.

Marianne Blum und Anna Haas | SAM Entertainment

Das Damen-Duo JETZABA! alias Marianne Blum und Anna Maria Haas hatte es sich mit dieser Produktion in den Kopf gesetzt, einen nahezu vergessenen Komponisten auf die Bühne zu bringen, der auf höchst originelle Weise die satirischen Gedichte von Christian Morgenstern wie den „Gingganz“, „Die weggeworfene Flinte“, „Korf erfindet eine Art von Witzen“ und noch viele andere vertont hat. Paul Graener ist der Komponist.

Das Wagnis war dabei einerseits die musikalische Herausforderung, denn die Kompositionen des 1872 in Berlin geborenen Komponisten sind sehr anspruchsvoll, handelt es sich hier doch um moderne Liedkompositionen, die zwischen Brahms und Hugo Wolff eine ganz eigene sehr effektvolle Tonsprache für die grotesken Texte Morgensterns finden.

Der Gingganz | SAM Entertainment

Das zweite Wagnis war die Werke eines Musikers damit zu würdigen, der eine durchaus problematische Figur ist. Dabei gelang es Blum und Haas, seine musikalischen Verdienste und sein kompositorisches Können herauszustellen und gleichzeitig seine unselige Rolle im Nationalsozialistischen Machtapparat kritisch zu beleuchten, ohne ihn zu verdammen oder sich mit ihm gemein zu machen.

Der Gingganz in Putbus | SAM Entertainment

„Wir hoffen“, so Marianne Blum, „dass wir Ihnen den Witz dieser zu Musik gewordenen Texte nahebringen konnten und Ihnen darüber hinaus einen Einblick geben konnten in die doppelbödige Figur Paul Graener, den man nicht einfach so gut finden kann, dessen Musik es aber auch nicht verdient hat, mit ihm zusammen begraben zu bleiben.“

Diese Hoffnung hat sich auf ganzer Linie erfüllt.

#jetzaba #marianneblum #annamariahaas #paulgraener #Christianmorgenstern #DerGingganz #Erzählkonzert #Liederabend #geschichteerleben #endlichwiederinstheater #livemusik #klavier #gesang #Putbus #Gedichte #Kulturgenuss

Die Waffeln der Frau in der Distel

Wir waren ausverkauft! Vor voll besetztem Theater spielte das Duo JETZABA! das Stück „Die Waffeln der Frau“ in der renommierten Distel in der Friedrichstrasse 101 in Berlin! Das ist in Corona-Zeiten wahrlich keine Selbstverständlichkeit.

Klar, die Aussicht, die beginnende Adventszeit mit Waffen zu beginnen, war wohl für Viele verlockend, aber sicher war es auch der Hunger nach Unterhaltung und Theaterzauber in einer Zeit, in der möglicherweise wieder ein Lockdown droht, der die Leute Schlange am Eingang stehen ließ, um Anna Maria Haas und Marianne Blum zu sehen.

Belohnt wurden die Zuschauer nicht nur mit frisch und live auf der Bühne gebackenen Waffeln, sondern auch mit herrlich komischen Szenen, bissigen Dialogen und wunderbarer Musik. Von Bossa Nova über Kabarett-Chanson, Bond-artigen Hymnen, Tango, afrikanischem Gute Laune Pop bis Rap mit wildem Jungle-Rhythmus war für jede:n was dabei.

Dass die Pianistin Anna Maria Haas dabei immer wieder neben ihrem komischen Talent auch ihre absolut ernstzunehmenden pianistischen Fähigkeiten aufblitzen ließ, überraschte so manchen Kabarettgänger ebenso positiv wie die unglaubliche Bandbreite der technisch erstklassigen Sängerin Marianne Blum.

Die Blum glänzte spielend in Koloraturen, ließ ab und zu eine Rockröhre aufblitzen und zeigte die Länge ihres Atems nicht nur in elegischen Teilen, sondern auch daran, dass sie sogar noch in der Lage war, lange Töne zu singen, nachdem sie eine Waffel abgebissen hatte. Dass sie dabei im Omakostüm wie von der Tarantel gestochen über die Bühne hopste, brachte die Leute geradezu zum Platzen vor Lachen. So konnten alle vergessen, warum sie wieder mit Masken in einem geschlossenen Raum sitzen müssen und wie ernst die Lage derzeit außerhalb des magischen Theaterraums ist. Derart beglückt standen anschließend noch Viele an, um eine nebenbei bemerkt köstliche Waffel dieser beiden Frauen abzubekommen und mit den Künstlerinnen zu sprechen.   

 Kultur tut gut!

Nächste Gelegenheit, „Die Waffeln der Frau“ live zu erleben:

22.01.2022 im Kabarett-Theater Distel

#anneskampf #tagebuchderannefrank #annefrank #marianneblum #stefanheckmann #geschichteerleben #gegendasvergessen #endlichwiederinstheater #gasometer #zwickau #stadthalleAurich #Sachsen #gegenRassismus #gegenAntisemitismus

ENDLICH WIEDER THEATER!

Theater-Kabarett und Musik und live gebackenen Waffeln mit dem Damen-Duo JETZABA

Eine Kritik von Doris Sondermann

Ausgerechnet am Freitag, den 13. August 2021 wurde mein lang gewachsener Hunger nach „richtig, echter“ Kultur zum ersten Mal wieder gestillt – von echten Musikerinnen im echten, prachtvollen Theatersaal in Putbus auf Rügen.

„Die Waffeln der Frau“ hieß das Kabarett-Programm. Es wurde ebenso wie die 8 Songs, mit denen das Publikum beglückt wurde, von der Berliner Sängerin und Kabarettistin Marianne Blum geschrieben und feierte zusammen mit ihrer kongenialen Pianistin Anna Maria Haas seine Wiederaufnahmepremiere auf der Insel. In der ersten Fassung noch mit der ukrainischen Kampfpianistin Marina Gajda besetzt, sorgte das Stück bereits seit seiner Uraufführung 2016 für ausverkaufte Theater nicht nur auf Rügen. Aktualisiert und auf die Rheinland-Pfälzische Konzertpianistin Anna Maria Haas zugeschnitten, zeigt das Stück jetzt ganz neue sehenswerte Facetten.

Wie schon bei der Urfassung führte auch jetzt bei der Neufassung Peter Gestwa, der Intendant des Theater Putbus, Regie bei den „Waffeln“, was erklärt, warum das Stück auf Rügen seine Premiere feierte, wobei dieses zauberhafte, historische Haus einen wunderbaren Rahmen für diese launig-launischen Partnerinnenschaft bot, an der uns das Damen-Duo teilhaben ließ.

Marianne Blum ist bekannt für ihr Temperament, ihr sängerisches Können und ihre Bühnenpräsenz, Wortwitz in den Dialogen und humorvollem Ernst in den Texten ihrer Songs. Sie riss ihr Publikum wieder einmal mitten hinein in das uralte und doch immer aktuelle Thema der Rolle als Frau, mit oder ohne Mann an ihrer Seite; in Solidarität oder Konkurrenz zu den Geschlechtsgenossinnen. Diesen Part übernahm Anna Maria Haas – brillant am Bühnenklavier und gewitzt im Kontern in den Dialogen – eine nicht immer dankbare Rolle.  Ein Motto des Abends kam im Song: „Wir sind nicht besser als ihr – leider“ in der Spannung, in die die Blum uns zwingt, zum Klingen. „Nein! Doch!“ Eine Hymne an die Frauen, auch dann, wenn sie hin und wieder Mist bauen.

Wie gut tut es, nach der langen „Fastenzeit“ gemeinsam mit den Künstlerinnen und dem Publikum im Saal zu lachen, zu staunen, über das eigene Leben zu sinnieren und am Ende sogar mit frisch gebackenen Waffeln aromatisch und speisend verwöhnt zu werden. Da kann der Weltuntergang gerne noch warten.